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Elternversammlung -einmal anders-

VeranstaltungWenn sich Eltern, Schüler und Lehrer am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium versammeln, ist die Zeit gekommen, über dringende Themen zu sprechen. Frau Sabine Knuth als Sozialpädagogin und Angestellte beim „Lebensräume e. V.“ in Zarrendorf hat im Februar zwei thematische Elternversammlungen organisiert. Der Veranstalter, der „Chamäleon Stralsund e. V.“ aus Stralsund, bot für die 7. und 8. Klassen und deren Eltern eine Zusammenkunft zum Thema „Moderne Medien“ an. Durch den Referenten Marco Bittner erfuhren die Zuhörer Informationen zu sozialen Netzwerken und deren strafrechtliche Hintergründe und speziell etwas zum Urheberrecht. Die Interessierten in der vollgefüllten Aula der Schule spürten ihre unmittelbare Betroffenheit durch ihre Kinder. Eine lebhafte Diskussion, die auf den Nachfragen fußte, schloss sich an. Es ist keine Privatsache, wenn Töchter ihre nett gemeinten Fotos ins Netz stellen und diese dann auf ungewünschten Seiten erscheinen. Die Unbedarftheit dieses Vorgehens wurde deutlich und nachdenkliche Gesichter verließen die gelungene Veranstaltung. Mit großer Sicherheit werden sich viele Eltern-Kinder-Gespräche zu Hause angeschlossen haben. Denn jeder, der Kinder in diesem Alter hat, kennt Computer, Handys, iPads, iPods im Dauerbetrieb.

Die zweite Zusammenkunft fand dann mit den 9.- und 10.-Klässlern statt. Hier lautete das Thema „Illegale Drogen“. Dazu haben zwei Schülerinnen aus der 9e Folgendes geäußert:
Zum Anfang der Präsentation erzählte uns ein Mann dem ‚Chamäleon Stralsund e. V.‘ Suchtberatung zunächst einmal etwas über sich selbst und die Organisation. Dann erfuhren wir etwas über legale Drogen, wie Nikotin in Zigaretten oder z. B. auch Suchtmittel wie Kaffee. Danach ging es zum eigentlichen Thema, nämlich zu den illegalen Drogen wie Cannabis, Heroin, LSD und vielen mehr. Uns wurden Bilder gezeigt und Symptome erklärt, die bei dem jeweiligen Drogenkonsum zutreffen. Zum Beispiel ist Heroin meist gelb bis bräunlich und zeigt bei Konsum verkleinerte Pupillen und eine lahmende Sprache des Konsumierenden. Außerdem sind Narben an den Armen des Konsumenten zu sehen, wenn Heroin gespritzt wird. Es gibt allerdings mehrere Wege, Heroin zu sich zu nehmen, z. B. durch Schniefen. Das sind aber noch lange nicht alle Informationen. Drogen sind eine sehr große Thematik, die sehr vielfältig ist. Wir fanden die Präsentation sehr informativ und haben viel Neues über die Gefahren von illegalen Drogen gelernt.

Im Anschluss an beide Veranstaltungen wurde der Wunsch geäußert, dass solche Veranstaltungen noch einmal explizit für die SchülerInnen durchgeführt werden. Dieser Wunsch zeigt die hohe Akzeptanz und das Interesse sowie den Erfolg. Frau Knuth wird diese Wünsche in Angebote für die Klassen umsetzen.
Ein großes Dankeschön an die Organisatorin Frau Knuth und den Referenten Herrn Marco Bittner.
19.03.2014
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